In seinem posthum veröffentlichten Abschiedspost auf X mahnte Hossam Shabat:
„Hört nicht auf über Gaza zu sprechen. Lasst die Welt nicht wegsehen, kämpft weiter, erzählt weiter eure Geschichten – bis Palästina frei ist.“
Hossam Shabat war kein gewöhnlicher Journalist. Als nach den Anschlägen der Hamas am 7. Oktober 2023 der nächste Krieg über Gaza hereinbrach, war er erst 21 Jahre alt und hatte schon mehrere Kriege hinter sich. Eigentlich war er auch noch nicht mit seinem Journalistik-Studium fertig. Mit dem Beginn der Angriffe auf Gaza berichtete er über die Lage vor Ort, und je länger der Krieg andauerte, desto mehr geriet er in die Situation eines Kriegsreporters, der von Ort zu Ort hastete, um über die Massenverbrechen im Gazastreifen zu berichten.
Am 24. März fiel er der Tötung durch das israelische Militär zum Opfer, wie schon so viele Medienschaffende in Gaza vor ihm.
Auszug aus dem Artikel “Das Töten von Ikonen” von Riad Othman auf medico.de
Gelesen von Rami Hamze
Riad Othman arbeitet seit 2016 als Nahostreferent für die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. Davor war er medicoBüroleiter für Israel und Palästina.
Quellen
Riad Othman auf Webseite von medico international /Israel/Palästina, Das Töten von Ikonen, 24.03.2025
https://www.medico.de/blog/das-toeten-von-ikonen-20027
Hossam Shabat auf X
https://x.com/HossamShabat/status/1904219854183313461 (orig.)